Energiespartipps

Wie sparen sie Heizenergie?controller-78445_640

Raumtemperatur regelmäßig kontrollieren.

Beheizen Sie Ihren Wohnbereich nicht höher als 20 °C.
Jedes Grad weniger spart Ihnen ca. 6 Prozent an Heizenergie.
Nebenräume sollten mit 18 °C ausreichend versorgt sein.

Fenster und Rollläden

In der kalten Jahreszeit hält man die Fenster geschlossen.
Zum Lüften führt man eine Durchzugslüftung mit voll geöffnetem Fenster für ca. 10 Minuten durch.

Fenster nicht in Kippstellung belassen.roller-shutter-8496_640

Undichte Fensterfugen lassen sich mit handelsüblichen
Dichtungsprofilen abdichten.
Bei Dunkelheit sind vorhandene Rollläden zu schließen, um die Wärmeverluste, die über Glas und Rahmen entstehen, zu vermindern.
Das spart bis zu 20 Prozent Energie.

Heizflächen

Heizflächen nicht mit Einrichtungsgegenständen oder Vorhängen verdecken. Das führt zur Verminderung der Wärmeabgabe und erhöht den Wärmeverlust.

Vermeiden Sie Heizkörpernischen.
Finden Sie welche vor, dann dämmen Sie die Nische mit einer Styroporplatte.

Heizungsanlagen sollten vor Beginn der Heizperiode auf Luftprobleme überprüft werden.

Wie sparen Sie Elektroenergie?electricity-meter-96863_640

Stromfresser

Sortieren Sie Stromfresser rigoros aus.

Stellen Sie für Ihre Geräte, ein Altersbilanz auf für z.B.:

  • Kühlschrank
  • Gefrierschrank
  • Waschmaschine
  • Wäschetrockner
  • Elektroherd
  • Klimagerät
  • Lampen

Elektrohaushaltgeräte unterliegen heute einer Kennzeichnungspflicht, welche die Energieverbrauchsklassen angibt, von A (grün) niedriger Verbrauch, bis G (rot) hoher Verbrauch. Vergleichen Sie Ihre Geräte und achten Sie beim Neukauf auf die Energieeffizientsklassen.

Stromräubersocket-643720_640

Viele Geräte im Haushalt und Büro verfügen über einen stand-by Betrieb.
Erst wenn der Stecker des Gerätes aus der Steckdose gezogen ist, erlicht die Anzeige.
Auch mit Stelltrafos ausgerüstete Leuchten können im Nullbereich Strom verbrauchen.

Ziehen Sie deshalb generell bei Nichtbenutzung der Geräte den Stecker, um den Leerlaufverlust zu vermeiden. Verwenden Sie abschaltbare Sammelsteckdosen.

Deutschlandweit beträgt der stand-by Verlust jedes Jahr ca. 3,5 Milliarden Euro.

Achten Sie beim Neukauf von Unterhaltungs- und Bürogeräten auf das GEFA-Zeichen, es steht für geringen Energieverbrauch.

Kühl- und Gefriergeräte

Stellen Sie Kühl- und Gefriergeräte nie in die Nähe von Wärmequellen oder in die direkte Sonneneinstrahlung.
Erhitzte Lebensmittel erst erkalten lassen, dann in den Kühlschrank legen.
Temperaturwahl zwischen +7 Grad und -18 Grad.
Überprüfen Sie die Reifschicht am Kühlgerät, tauen Sie das Gerät regelmäßig ab, denn je größer die Reifschicht, desto höher der Verbrauch.

Herdegas-82982_640

Kochen mit einem Gas- oder Induktionsherd ist wesentlich effektiver als das Kochen mit einem E-Herd.
Kochen Sie möglichst mit Deckel.
Füllen Sie nur so viel Wasser in den Topf wie Sie benötigen.
Schnellkochtöpfe sparen bis zu 50 % Energie und Zeit.
Bei E-Herden möglichst Töpfe mit ebenen Böden verwenden.
Kochplattendurchmesser und Topfgröße sollten zusammenpassen.
Nutzen Sie die Restwärme von Kochplatten.

Wäschetrockner

Wäschetrockner verbrauchen besonders viel Strom.
Trocknen Sie Ihre Wäsche möglichst im Freien oder auf dem Trockenboden.

Waschmaschinen

Beladen Sie die Waschmaschine möglichst voll.
Für verschmutzte Wäsche reicht in der Regel eine Temperatur von 60 °C aus, mit modernen Waschmitteln sogar 40 °C.
Die Energieeinsparung liegt hier bei bis zu 30 %.

Beleuchtung

Glühlampen wandeln nur 10 % der elektrischen Energie in Licht um,
90 % gehen als Wärme verloren.smiling business woman showing a new generation of LED bulbs
Eine bessere Bilanz haben dagegen LED – Leuchten.

Glühlampen haben eine Lebensdauer von ca. 1000 – 1500 Stunden, LED`s von 20 000 Stunden.

Verwenden Sie hier keine Billigprodukte, denn diese halten kaum länger als Glühlampen.

„Richtig“ Lüften spart Energie und ist gesund!roller-shutter-8496_640

Frischluftzufuhr durch Fensterlüftung ist in der Heizsaison immer auch mit massiven Energieverlusten verbunden. In dieser Zeit ist es besonders wichtig „richtig“ zu lüften.

Je kälter und windiger es draußen ist, desto kürzer kann die Lüftungsdauer sein.

Feuchte, verbrauchte Innenluft wird möglichst rasch gegen kalte, trockene Außenluft getauscht. Diese kann, wenn sie sich erwärmt, wieder Feuchtigkeit aus dem Raum aufnehmen, die später erneut abgelüftet wird. Bei dieser Lüftungsmethode wird die verbrauchte Luft innerhalb weniger Minuten ausgetauscht, ohne dass sich Wände und Einrichtungsgegenstände abkühlen.

Querlüftung
1 – 5 Minuten, 3 bis 4 mal täglich

Fenster und Türen des Raumes werden gleichzeitig geöffnet. Am besten ist regelmäßiges Lüften etwa alle zwei bis drei Stunden, wobei möglichst gegenüberliegende Fenster/Türen gleichzeitig ganz geöffnet werden sollen (= Querlüftung).

Stoßlüftung
5-10 Minuten, 3 bis 4 mal täglich

Fenster eines Raumes werden ganz geöffnet.

Gekipptes Fenster
Falsch hingegen ist es im Winter das Fenster dauerhaft gekippt zu halten!

Ein vollständiger Luftwechsel dauert bei gekipptem Fenster bis zu einer Stunde, die Mauern und Möbel rund ums Fenster kühlen ab und die Energieverluste sind enorm. An den kühlen Bauteilen kann Luftfeuchtigkeit kondensieren und zu Schimmelbildung führen, obwohl man „dauernd lüftet“.

Einen wesentlichen Einfluss auf das Raumklima, den Feuchtigkeitshaushalt und teilweise auf Gerüche haben auch die obersten Zentimeter der raumumschließenden Wände und Decken. Baustoffe, die Feuchtigkeit kurzfristig aufnehmen und später wieder abgeben können, tragen so zu einer ausgeglichenen Feuchtigkeit der Raumluft bei. Die Gefahr von Kondenswasserbildung im Bereich von Wärmebrücken und die Gefahr von Schimmelbildung werden dadurch verringert.

Zur Wasserdampfaufnahme fähig sind z.B. Kalkputz,
Lehmputz mit natürlicher Oberflächenbehandlung wie Kalk- oder Silikatfarbe
naturbelassene Textilien, unbehandelte oder naturharzgeölte Holzböden und Möbel.

Bequeme Wohnraumlüftung
Fensterlüftung ist schön und gut, aber in der Praxis zeigt sich, daß meist viel zu wenig oder falsch und mit zu hohen Energieverlusten gelüftet wird. Automatische Lüftungssysteme schaffen hier Abhilfe: Ventilatoren oder Lüftungsgeräte saugen die Luft ab und belüften das Haus.

dt-serviceEnergiespartipps